Gesundheit & Ernährung

Die Umwelt kann krank machen - die Natur heilen

Infolge der Umweltbelastung unserer Zeit klagen immer mehr Menschen über körperliche Beschwerden, für die sie Schadstoffe aus der Umwelt verantwortlich machen. Ärzte und Kliniken begannen, sich auf diesen Trend einzustellen und entwickelten eine eigene medizische Fachrichtung, die Umweltmedizin.

Doch ein Zusammenhang zwischen einem Umweltgift und einer Erkrankung lässt sich oft nur schwer konkret nachweisen. Denn es gibt meist mehr als nur eine Ursache für die Beschwerden. Außerdem sind viele Befindlichkeitsstörungen, die die Patienten beklagen, mit den klassischen medizinischen Untersuchungen nicht immer erfassbar. Dazu gehören beispielsweise trockene Nase, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Übelkeit, Schwindel.

Betroffene sollten daher darauf achten, dass ihr Arzt auf Expertenwissen und aktuelle Erkenntnisse der umweltmedizinischen Forschung zurückgreift. Zur umweltmedizinischen Untersuchung gehört auf jeden Fall ein ausführliches Gespräch und eine eingehende Beratung. Für gezielte Fragestellungen sollten die vermutete Schadstoffquelle direkt besichtigt und Analysen durchgeführt werden.

Doch so gesundheitsschädlich manche meist menschengemachte Faktoren aus der Umwelt sein können, so heilsam kann die Natur gleichzeitig sein. Die Naturheilverfahren nutzen genau die gleichen Quellen – Licht, Luft, Wasser, Erde, Pflanzen und Mineralien –, um die Selbstheilungskräfte eines Menschen anzuregen.

Beim Thema Umwelt und Gesundheit kommt es darauf an, Schadstoffe soweit wie möglich zu meiden und einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung zu pflegen.